12. März 2012 16:57 Uhr

Militär in Kamerun kämpft gegen Elfenbein-Jäger

In Kamerun ist ein Kampf zwischen dem Militär und Wilderern entbrannt. Wie der Internationale Tierschutz-Fonds mitteilt, versuchen Soldaten die Elefanten des Bouba-Ndjida-Nationalparks zu beschützen. Allein seit Mitte Januar seien bis zu 400 Tiere von Elfenbeinjägern getötet worden. Vor wenigen Tagen sei es zu heftigen Schießereien zwischen der Armee und Wilderern gekommen, als diese eine Elefantenherde angriffen. Die Wilderer hätten zehn Tiere erlegt. Beim anschließenden Schusswechsel seien ein Soldat und ein Wilderer getötet worden.

Die Leiterin des Tierschutz-Fonds Frankreich, Céline Sissler-Bienvenue, sagte, es sei höchste Zeit, dass Kamerun, Taschad und die Zentralafrikanische Republik beim Schutz der Elefanten zusammenarbeiteten. Sie müssten eine konsequente Strategie gegen die Wilderei entwickeln. Es müsse endlich ein internationales Handelsverbot für Elfenbein durchgesetzt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)