13. März 2012 09:06 Uhr

Kürzere Schlafzeit hilft angeblich bei Schlafstörungen

Sie haben Schafe gezählt, Entspannungsübungen gemacht und können trotzdem nicht schlafen? Der Schlafwissenschaftler Dieter Riemann von der Universität Freiburg empfiehlt dagegen eine kürzere Bettzeit. In der morgen erscheinenden Aprilausgabe der Zeitschrift "Psychologie Heute" sagte er, dadurch werde der Schlafdruck erhöht. Weiter rät er Menschen mit Schlafstörungen: tagsüber nicht schlafen, bei nächtlichem Erwachen nicht auf die Uhr schauen und jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen - auch nach einer Nacht mit wenig Schlaf.

Ein- und Durchschlafstörungen zählen ihm zufolge zu den häufigsten psychischen Leiden. Schlafgestörte setzten sich unter Druck, einschlafen zu müssen, doch das sei ein Unding, weil Schlaf eben ein unwillkürliches Verhalten sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)