13. März 2012 11:52 Uhr
Wie wichtig ist Pressevertretern die journalistische Ethik? Mit dieser Frage hat sich die Alpen-Adria Universität in Klagenfurt beschäftigt. Dafür wurden 2.000 Journalisten aus 14 EU-Staaten und arabischen Ländern befragt. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich besonders italienische Journalisten politischem Druck ausgesetzt sehen. 80 Prozent von ihnen gaben an, dass sich das auf die Qualität ihrer Arbeit auswirke. Politisch am unabhängigsten fühlen sich die Medienvertreter in Finnland. Dort glaubten nur zehn Prozent, ihre Arbeit sei politischem Einfluss ausgesetzt.
Kritischen Mediennutzern sehen sich vor allem Journalisten im arabischen Raum gegenüber. So gaben in Tunesien mehr als 30 Prozent der befragten Medienvertreter an, bereits über soziale Plattformen kritisiert worden zu sein. In Italien kam am wenigsten Kritik über das Netz, gerade mal sieben Prozent der Teilnehmer hatten diese Erfahrung gemacht.
Dir komplette Studie soll im Laufe des Jahres vorgestellt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)