13. März 2012 10:52 Uhr

Nanopartikel machen Bakterien immun gegen Antibiotika

Nanopartikel können für Bakterien eine Art Doping sein. Darüber berichten chinesische Wissenschaftler im Magazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".

Demnach können Nanopartikel dafür sorgen, dass sich Keime leichter aneinanderlagern und den Genaustausch zwischen den Bakterien vereinfachen. Daraus können dann neue resistente Stämme von Krankheitserregern entstehen. Dieser Prozess findet beispielsweise in der Abwasserreinigung statt. Nanomaterialien werden hier eingesetzt, um Schwermetalle wie zum Beispiel Blei, Kupfer oder Eisen aus dem Wasser zu filtern. Die Forscher fordern deshalb den Einsatz der Nanomaterlialien sorgfältig zu prüfen. Nanoteilchen setzen sich aus Atomen oder Molekülen zusammen.

Sie können auf Grund ihrer kleinen Größe in den Körper aufgenommen werden und sich im Organismus verteilen. Weil nicht klar ist, welche Auswirkunge das auf die Gesundheit hat, ist die Nanotechnologie umstritten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)