13. März 2012 12:33 Uhr
"Die E-Zigarette könnte für Jugendliche zur Einstiegsdroge werden." Das befürchtet die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans.
Sie fordert deshalb, E-Zigaretten deutschlandweit zu verbieten. Die FDP-Politikerin verwies in einem Interview mit der WAZ-Mediengruppe darauf, dass die Bundesregierung die verdampfenden Flüssigkeiten von E-Zigaretten bereits als Arzneimittel eingestuft hat.
Nach Angaben der Hersteller greifen in Deutschland zwei Millionen Menschen zur elektronischen Zigarette. Inhaliert werden dabei verdampfte Flüssigkeiten, die meistens Nikotin enthalten. Mehrere Behörden und die Deutsche Krebshilfe haben vor möglichen Gefahren für die Gesundheit gewarnt. Welche langfristigen Schäden durch die E-Zigarette drohen, ist allerdings noch nicht wissenschaftlich erforscht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)