13. März 2012 15:09 Uhr
Das Rauchverbot in Gaststätten sorgt für weniger Herzinfarkte.
Das ist bei einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit herausgekommen. Fünf Jahre lang wurden Daten von mehr als drei Millionen Versicherten ausgewertet. Die Zahl der Herzinfarktpatienten in Krankenhäusern ist demnach um acht Prozent zurückgegangen seit Einführung der sogenannten Nichtraucherschutzgesetze. Stationäre Behandlungen sind sogar um 13 Prozent zurückgegangen. Im ersten Jahr der Regelung hat die DAK so 7,7 Millionen Euro eingespart.
Krankheiten des Herzens und des Kreislaufes sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Herbert Rebscher, der Vorsitzende der Krankenkasse, fordert deshalb ein bundesweites Rauchverbot in Gaststätten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)