13. März 2012 15:26 Uhr
Sterben verboten. So könnte die Aufschrift eines Schildes in der süditalienischen Stadt Falciano del Massico lauten. Da die Kleinstadt keinen Friedhof hat, führte der Bürgermeister Giuliuo Cesare Fava ein Sterbeverbot per Gesetz ein. Das symbolische Gesetz hatte bisher nur mäßigem Erfolg. Zwei Bürger haben sich sozusagen widersetzt und sind in der Stadt gestorben.
In einer Gemeinde in Frankreich wurde 2008 ebenfalls ein Sterbeverbot eingeführt. Damit drückte die Ortschaft ihren Protest gegen die Bezirksregierung aus, die keinen neuen Friedhof genehmigen wollte. Eine Woche nach der Einführung wurde der Bau genehmigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)