14. März 2012 06:58 Uhr

Blick ins Herkunftswörterbuch: "sich etwas hinter die Ohren schreiben"

Und zum Abschluss fragen wir: Woher kommt die Wendung "sich etwas hinter die Ohren schreiben"? Der Ausdruck bedeutet: "sich etwas gut merken". Er geht zurück auf einen alten Rechtsbrauch aus dem Mittelalter. Damals wurden bei der Festlegung von Grenzen Jungen als Zeugen mitgenommen. Ihre Aufgabe war es, sich die Lage der Grenzsteine zu merken. Um ihnen dies ganz klar zu machen, bekamen sie an jedem Grenzstein eine Ohrfeige. So hat man ihnen die Lage der Grenze ganz wörtlich hinter die Ohren geschrieben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)