14. März 2012 13:22 Uhr
Wer hochsensibel ist, geht es langsam an - auch beim Sex. Das sagt Elaine Aron in der Aprilausgabe der Zeitschrift "Psychologie heute". Hochsensible Menschen würden durch Reize stärker angesprochen. Sie zögen es vor, zu beobachten und nachzudenken, bevor sie handelten. Hochsensibilität ist ein Konzept der Psychologie. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Erregungspotentiale der Nervenzellen im Gehirn weniger stark als bei anderen wieder gedämpft werden. Deshalb ist ihre Empfindsamkeit höher. Aron erklärte weiter, Hochsensible gingen Beziehungen nur mit allen absehbaren Konsequenzen im Blick ein. Beim Sex gehe es weniger um den Kick, sondern um Genuss bei gedrosseltem Tempo.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)