14. März 2012 15:58 Uhr

Indianerstamm hatte geklagt: Zwei Weißkopfseeadler dürfen getötet werden

Die Entscheidung ist ungewöhnlich: Die US-Behörden haben einem amerikanischen Indianerstamm erlaubt, zwei Weißkopfseeadler für religiöse Zwecke zu töten. Sowohl die Behörde "US Fish and Wildlife Service" als auch Vertreter der Ureinwohner erklärten, solche Jagdgenehmigungen seien extrem selten. Mitglieder des Arapaho Stammes hatten vor einem Bundesgericht geklagt - mit der Begründung, das Verbot schränke ihre Religionsfreiheit ein.

Das Gesetz in den USA verbietet die Tötung der geschützten Adler in fast allen Fällen. Federn und Körperteile der Tiere werden in staatlichen Stellen aufbewart. Die Stämme können sie für religiöse Zwecke ausleihen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)