14. März 2012 15:01 Uhr
Diese Steinzeitmenschen sind ganz anders:
In China wurden menschliche Überreste eines bisher unbekannten Typs gefunden. Wie Wissenschaftler im Fachmagazin "PloS ONE" berichten, zeigen die 14.500 bis 11.000 Jahre alten Schädel und Kieferknochen eine üngewöhnliche Mischung aus primitiven und modernen Merkmalen.
Die Forscher nannten den neuen Menschentyp "Red-Deer-People", Rothirschvolk, weil die Funde zeigten, dass die Menschen eine heute ausgestorbene Hirschart verzehrt hatten. Das Rothirschvolk lebte zu einer Zeit, als im restlichen China der moderne Homo Sapiens schon Landwirtschaft betrieb.
Die Forscher vermuten, die entdeckten Fossilien könnten einer älteren Art angehören, die sich in Asien entwickelt und bis zum Ende der letzten Eiszeit überlebt hat. Auch möglich sei, dass diese Steinzeitmenschen schon sehr früh aus Afrika eingewandert seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)