14. März 2012 17:57 Uhr
Auch Rindviecher haben Schmerzen. Deshalb sollen Züchter in Nordrhein-Westfalen künftig beim Enthornen ihrer Kälber Schmerzmittel einsetzen. Das ist das Ergebnis eines Fachgesprächs von Landwirtschaftskammer und Bauernverbänden. Laut Tierschutzgesetz ist eine Betäubung bislang nicht vorgeschrieben, wenn die Rinder jünger als sechs Wochen sind. Seit der Einführung von Laufställen gehen Landwirte dazu über, die Hörner der Jungtiere zu verätzen. Damit soll die Verletzungsgefahr in der Herde verringert werden. Viele Ökolandwirte verzichten ohnehin bereits auf diese Maßnahmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)