15. März 2012 16:20 Uhr

Klonforscher erhält keine Gewebeproben von sibirischem Mammut

Jetzt wird es wohl doch nichts mit Jurassic Park. Russland will einem südkoreanischen Wissenschaftler keine Gewebeproben zum Klonen eines sibirischen Mammuts geben. Das teilte die Akademie der Wissenschaften mit. Damit widersprach sie dem koreanischen Klon-Forscher Hwang Woo Suk. Er hatte angekündigt, Zellkerne des ausgestorbenen Mammuts in Elefanten-Eizellen einzusetzen. Eine Elefantenkuh sollte die Embryonen dann austragen. Im Gegenzug für das Genmaterial wollte das Klonunternehmen sein Knowhow mit Russland teilen.

Der Südkoreaner gilt als umstritten, da sich zwei seiner Studien als Fälschung erwiesen haben. Er hatte behauptet, Menschen geklont zu haben. Seine gefälschten Arbeiten waren in renommierten Fachjournalen erschienen. Er hat es jedoch anerkanntermaßen geschafft, einen Hund zu klonen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)