16. März 2012 07:38 Uhr

Raffinierte Gen-Namen: "INDY"

Hier klären wir, wie ein Gen zu seinem Namen kam. Seine Entdecker tauften es "INDY" - und waren ganz offensichtlich Fans der britischen Komikertruppe Monty Python. Wie das zusammenhängt? Die Wissenschaftler stellten fest, dass sie die Lebensdauer ihrer Versuchstiere verlängern konnten, wenn sie die Aktivität eines bestimmten Gens unterdrückten: Mutante Drosophila-Fliegen schwirrten noch nach 70 Tagen durch die Versuchsflaschen - normalerweise werden sie keine 40 Tage alt.

Das brachte die Wissenschaftler auf einen Namen für ihr neu entdecktes Gen. Sie nannten es "INDY": eine Kurzform von "I´m not dead yet", übersetzt: Ich bin noch nicht tot. Diesen Satz ruft auch eine Figur aus dem Monty-Python-Film "Die Ritter der Kokosnuss", als sie auf einen Leichenkarren geworfen werden soll. Diese Art von Humor haben die britischen Komiker und die Fliegenforscher gemeinsam.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)