16. März 2012 06:56 Uhr

Neues Ölleck: Chevron stellt Förderung in Brasilien vorübergehend ein

Alles reine Vorsichtsmaßnahme. So begründet der US-amerikanische Ölkonzern Chevron seinen Förderstopp für das Ölfeld vor der Küste Brasiliens.

Wie das Unternehmen mitteilte, ist erneut ein Ölleck aufgetreten. Mehrere Monate würden keine Arbeiten stattfinden. In dieser Zeit wolle Chevron die Förderpläne für das Land überprüfen. Noch ist unklar, ob das jüngste Leck im Zusammenhang mit dem Vorfällen im November steht.

Am 7. November waren bei dem Unfall im Ölfeld Frade im Campos-Becken tausende Barrel Öl ausgetreten. Es war der größte Unfall dieser Art in der Geschichte Brasiliens. Chevron hatte für den Vorgang die volle Verantwortung übernommen. Ursache waren möglicherweise Fehler bei der Druckberechnung für eine Bohrung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)