16. März 2012 08:35 Uhr

Greenpeace setzt beim Klimaschutz auf die Kooperation der Konzerne

Wer grün produziert, kann sein Image aufpolieren. Deshalb sind nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace immer mehr Konzerne offener, freiwillig ihren CO2-Ausstoß zu verringern.

Greenpeace-Chef Kumi Naidoo sagte dem "Handelsblatt", es sei ein wirkliches Umdenken spürbar. Manche Unternehmen reagierten extrem schnell, wenn sie eine Greenpeace-Kampagne und den damit verbundenen Image-Schaden befürchteten. Seine Organisation setze deshalb inzwischen beim Klimaschutz mehr auf die Kooperation der Unternehmen als auf Beschlüsse der Politik. Seit der Klimakonferenz in Kopenhagen sei der politische Prozess international ziemlich festgefroren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)