16. März 2012 09:24 Uhr

Studie: Männer wollen für weniger Geld auch weniger arbeiten

Viele Angestellte wollen weniger arbeiten und nehmen dafür Gehaltseinbußen in Kauf. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach arbeiteten Männer 2009 durchschnittlich 3,6 Stunden pro Woche länger als sie wollten, Frauen 1,6 Stunden.

Es habe aber Unterschiede gegeben bei der Frage, ob Arbeitnehmer an ihren Arbeitszeiten etwas ändern wollen. Der Studie zufolge wollten zum Beispiel vollzeitbeschäftigte Männer ihre bezahlten Arbeitszeiten verkürzen, teilzeitbeschäftigte Frauen hingegen aufstocken.

Die Forscher verwendeten für ihre Untersuchung Daten des "Sozio-oekonomischen Panels" des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW. Seit 25 Jahren lässt das DIW regelmäßig 20.000 Personen zu Einkommen, Erwerbstätigkeit und Bildung befragen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)