19. März 2012 10:21 Uhr
Wenn man krank ist, sollte man lieber nicht im Internet nach der Erklärung der Symptome suchen. Wissenschaftler der Arizona State University in den USA haben untersucht, inwieweit die Art der Such-Ergebnisse zum eigenen Krankheitsempfinden beiträgt.
Ihr Ergebnis präsentieren sie in der Fachzeitschrift "Psychological Science": Demnach ist es von Bedeutung, ob bei der Internetsuche die Symptome geballt hintereinander gelistet oder eher verstreut aufgeführt sind. Bei einer Liste von Symptomen nähmen die Patienten ihr eigenes Krankheitsrisiko als höher wahr. Die Forscher weisen darauf hin, welche große Rolle Internetsuchmaschinen bei der "Selbstdiagnose" spielen.
Die Zeitung "Huffington Post" berichtet von einer Umfrage, der zufolge auch Ärzte regelmäßig Suchmaschinen wie Google und Yahoo nutzen, um Diagnosen für ihre Patienten zu stellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)