19. März 2012 11:51 Uhr

Wie Dickmacher-Gen bei Mäusen wirkt

US-Wissenschaftler liefern uns eine neue Ausrede fürs Dicksein. Sie wollen herausgefunden haben, wie sich ein verändertes Gen auf unseren Hunger auswirkt. Das Gen BDNF gehört zu einer Reihe von Kandidaten, die mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden. Die Forscher berichten im Fachblatt "Nature Medicine"bei Mäusen mit dieser Genmutation kämen Signale der Hormone Insulin und Leptin nicht richtig im Hirn an. Sie sollten dort eigentlich vermitteln, dass der Magen voll ist. Laut den Forschern futterten die Mäuse ohne diesen Mechanismus bis zu 80 Prozent mehr als andere. Allerdings sagen die Forscher, die Mutation beim Menschen sei sehr selten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)