19. März 2012 14:34 Uhr

Prototyp: LEDs sollen Farbe von Lebensmitteln erkennen und verstärken

Tomaten müssen so richtig rot sein, damit der Verbraucher im Supermarkt zufrieden ist. Die Farbe von Lebensmitteln in Szene zu setzen, ist Sache der Beleuchtungskunst. Bisher werden dazu meist Leuchtstofflampen, etwa mit Halogen, eingesetzt. Laut einem neuen Forschungsverbund aus Fraunhofer-Institut für Lasertechnik und mehreren Firmen sind die aber nicht optimal. Sie seien zu warm, schädigten deshalb Fleisch und Wurst und ließen Wasser in Packungen verdunsten. Die Wissenschaftler haben deshalb eine Technik mit LEDs entwickelt. Ein Prototyp soll erkennen, ob es sich bei der Ware um Fleisch oder etwa Brötchen handelt. Dazu passt er sein Lichtspektrum an, das je nachdem eher Rot oder helle Farben hervorhebt.

Die neuen Leuchten sollen auf einer Messe im April vorgestellt werden. LEDs verbrauchen wenig Strom und leben lange - trotz dem Verbot der Glühbirne klagen Hersteller aber über einen schleppenden Absatz von LEDs. Ein Grund dafür: Sie sind noch deutlich teurer als Halogenlampen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)