19. März 2012 16:21 Uhr

Bericht: Klimaprognosen sollen genauer sein - die Instrumente sind es nicht

Für Klimaforscher ist die Erde keine Scheibe mehr. So resümiert das Fachblatt "Technology Review". Mithilfe zahlreicher Satelliten und Messbojen in den Tiefen der Meere sei es erstmals möglich, Wolken und Meeresströmungen räumlich genau zu studieren. Klimamodelle basierten auf mehr Messwerten denn je. Sie müssten extrem genau ermittelt werden, da sich schleichende Klimatrends oft erst in Nachkommastellen zeigten. Das Magazin schreibt, genau hier liege ein großes Problem

Es seien zwar etwa 100 Satelliten im Umlauf, die vom Ozonloch über Gletscher bis zur Erdstrahlung alles festhielten. Allerdings würden die Messungen oft mit der Zeit verfälscht, etwa, weil sich die Umlaufbahn ändere oder die Instrumente Altersschwäche zeigten. Weiter heißt es: Um diese Fehler herausrechnen zu können, bräuchte es eigentlich frische Satelliten. CryoSat, OCO und Glory starteten - und stürzten ab. Für die Klimabeobachtungen laut dem Bericht eine echte Behinderung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)