20. März 2012 06:27 Uhr
Lesen für die Freiheit. Autoren und Künstler aus mehr als 40 Ländern wollen sich heute mit einer weltweiten Lesung für die Freilassung des inhaftierten chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo einsetzen.
Nach Angaben des Internationalen Literaturfestivals Berlin beteiligen sich mehr als 150 Institutionen, Fernseh- und Rundfunksender. Die Solidaritätsaktion hat in Neuseeland begonnen und soll in den USA enden.
Der in China inhaftierte Liu Xiaobo ist einer der bekanntesten Bürgerrechtler des Landes. 2008 rief er in einem Manifest zum Ende der Ein-Parteien-Herrschaft in China auf. Daraufhin wurde er festgenommen und zu elf Jahren Haft verurteilt. 2010 wurde ihm in Abwesenheit der Friedensnobelpreis verliehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)