20. März 2012 11:24 Uhr
Die Wahrheit liegt auf der Straße.
Beziehungsweise darunter, wenn Archäologen versuchen, sich ein Bild von früheren Zeiten zu machen. Dazu untersuchen sie zum Beispiel Satelliten-Bilder, auf denen man die Beschaffenheit der Böden erkennen kann. Denn dort findet man zum Beispiel noch die Abfälle alter Siedlungen.
Forscher der Harvard Universität in den USA haben solche Aufnahmen jetzt in großem Stil miteinander verglichen. Im Fachmagazin PNAS kommen sie zu dem Schluss: Das Verfahren wird zu wenig genutzt, obwohl es viele interessante Ergebnisse bringt.
Im Nordosten des heutigen Syriens haben die Wissenschaftler nach eigenen Angaben 14.000 Siedlungsstätten gefunden, die zum Teil unbekannt waren. Sie stammen aus acht Jahrhunderten und verraten unter anderem, dass Menschen schon vor Jahrhunderten vor allem da siedelten, wo sie Zugang zu Wasser hatten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)