20. März 2012 12:36 Uhr

Forscher: Datenschutzrisiko durch kostenlose Smartphoneapps

Sie sind so praktisch: Die Apps für Smartphones. Programme, die einen schnell zum nächsten Supermarkt leiten, oder mit denen man sich die Zeit beim Warten auf den Bus verteiben kann. Oft sind sie kostenlos, wenn man sich dafür Werbung anschaut.

Aber nach Meinung von Fachleuten kann dadurch ein Datenschutzproblem entstehen. Forscher aus North Carolina haben laut Zeitschrift "technology review" 100.000 Werbeprogramme von Apps genauer angeschaut. Das Ergebnis: Fast die Hälfte ortete die Nutzer per GPS, mehr als 18.000 lasen die Seriennummer des Handys aus. Mehr als 4.000 Werbeprogramme griffen nach Angaben der Forscher sogar auf die Telefonnummer der Nutzer zu.

Das Problem liegt nach Angaben der Forscher in der Verknüpfung zwischen App und Werbung: Viele Nutzer erlaubten den Apps zwar, persönliche Daten zu benutzen. Die Erlaubnis gelte dann aber automatisch auch für die Werbeprogramme, die so ihre Botschaft auf den Nutzer persönlich zuschneiden können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)