20. März 2012 12:38 Uhr
Früher landeten sie auf Bürgersteigen, in Büschen oder dienten als Fußball-Ersatz. Heute enden sie meisten geschreddert im nächsten Supermarkt: Getränke-Dosen. Genau vor zehn Jahren hat die Bundesregierung das Dosenpfand auf den Weg gebracht: Auf viele Einwegverpackungen für Getränke gibt es deshalb 25 bis 50 Cent Pfand.
Umweltschützer sprechen inzwischen von einer "Erfolgsgeschichte". Denn das Umweltbundesamt bestätigt: Die Recycling-Quote ist hoch. Flaschen und Dosen landen deutlich seltener im Restmüll oder in der Natur.
Was allerdings nicht geklappt hat: Die Mehrwegquote zu erhöhen. Vor zehn Jahren wurden 60 Prozent der Getränke in Mehrwegverpackungen verkauft, heute sind es nur noch 50 Prozent. Das liegt laut Umweltbundesamt an den großen Discountern, die zum Teil nur noch Einwegflaschen anbieten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)