20. März 2012 11:52 Uhr
Die Zahl verheerender Stürme, Regenfälle und anderer Naturkatastrophen hat sich in Deutschland seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht.
Das ist ein Ergebnis, das beim sogenannten Extremwetterkongress vorgestellt wurde, der heute in Hamburg begonnen hat. Nach Angaben von Versicherungsunternehmen und des Deutschen Wetterdienstes setze sich dieser Trend fort. In Klimamodellen sei zu sehen, dass in den nächsten 30 Jahren Stürme und Niederschläge heftiger ausfallen als bisher.
Angesichts der Verknüpfung von Erderwärmung und häufigeren Wetterkatastrophen fordern die Kongressteilnehmer stärkere Anstrengungen zum Schutz des Klimas. Es bleibe nur noch ein kleines Zeitfenster von einigen wenigen Jahrzehnten, die Kehrtwende zu schaffen, erklärte der deutsche Klimaforscher Mojib Latif. Die internationale Klimapolitik stehe vor einem «Scherbenhaufen».
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)