21. März 2012 07:27 Uhr
Sie sind ein bisschen so wie fliegende Fische, nur in winzig klein. Ruderflusskrebse können sich mit Sprüngen aus dem Wasser vor ihren Fressfeinden retten. Das haben US-Forscher mit einer Videokamera beobachtet. Sie berichten im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B", so gelinge den nur zwei Zentimeter großen Lebewesen fast immer die Flucht.
Wenn sich ein planktonfressender Fisch nähere, machten sie einen Satz in die Luft und tauchten erst mehrere Zentimeter entfernt wieder ins Wasser. Die Wissenschaftler meinen, das koste die kleinen Krebse zwar viel Energie - allerdings deutlich weniger, als wenn sie die gleiche Strecke unter Wasser zurücklegen müssten. Alle anderen Tiere, die ein ähnliches Verhalten zeigten, seien deutlich größer. Fliegende Fische zum Beispiel springen ebenfalls aus dem Wasser, wenn ihnen ein Angreifer auf den Fersen ist. Sie sind etwa 30 Zentimeter groß.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)