21. März 2012 09:01 Uhr
Dwight D. Eisenhower würde sich im Grab umdrehen, wenn er den Entwurf zu einem Denkmal zu seinen Ehren sehen könnte. Dieser Meinung ist jedenfalls die Enkelin des früheren US-Präsidenten. Sie findet die Pläne zu groß, zu protzig, zu teuer und schwer sauberzuhalten - und ist mit dieser Kritik nicht allein. Auch der Rest von Eisenhowers Familie will den Plänen für das Memorial in Washington nicht zustimmen.
Enkelin Susan Eisenhower sagte bei einer Anhörung, das "enorme Ding" entspreche nicht dem bescheidenen Charakter ihres Großvaters. Der Entwurf für das Monument, das umgerechnet knapp 85 Millionen Euro kosten soll, stammt vom Architekten Frank Gehry. Er möchte eine Statue, Bäume, interaktive Bildschirme und eine 20 Meter hohe Umzäunung aus Maschendraht errichten.
Nun muss entschieden werden, ob das gesamte Projekt neu ausgeschrieben oder Gehrys Entwurf modifiziert wird.
Dwight D. Eisenhower war in Europa während des Zweiten Weltkrieges Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte und in den 50er und 60er Jahren Präsident der Vereinigten Staaten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)