21. März 2012 11:34 Uhr

Fünf Schmetterlinge sind am sichersten

Für uns ist es romantisch, für sie ist es eine Überlebensstrategie.

Schmetterlinge versammeln sich in kleinen Gruppen und senken somit das Risiko, von Vögeln gefressen zu werden. Viele Schmetterlingsarten treffen sich am späten Nachmittag und bleiben bis zum nächsten Morgen zusammen.

Die Schutzwirkung ist aber offenbar abhängig von der Gruppengröße fanden US-Biologen heraus. Für die Bestimmung der optimalen Zusammensetzung benutzten sie Schmetterlingsattrappen und setzten sie in verschiedenen Kombinationen den Fressfeinden aus. Das Ergebnis: Eine Gruppe von fünf Schmetterlingen wurde am wenigsten angegriffen. Das Risiko für einen einzelnen Schmetterling war sechs mal so hoch.

Wird die Gruppe allerdings zu groß, wird es wieder gefährlicher. Warum, können sich die Wissenschaftler noch nicht erklären.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)