22. März 2012 06:53 Uhr
"Palmen an der Ostsee?" Unter dieser Schlagzeile beschäftigten sich Medien mehrfach mit den Auswirkungen des Klimawandels an der deutschen Ostseeküste. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung haben die Berichterstattung nun ausgewertet. In einer Publikation des Instituts berichten sie von ersten Ergebnissen. Sie verglichen den Umgang mit dem Thema in den Küstenstädten Lübeck und Rostock und führten dafür auch Interviews mit Experten.
Ihr Ergebnis: Obwohl die Städte sich in einer ähnlichen geografischen Lage befinden, gehen sie ganz unterschiedlich mit dem Thema um. Lübeck setzt sich viel mit der Bedrohung zum Beispiel durch einen steigenden Meeresspiegel auseinander und rechnet dabei mit staatlicher Unterstützung, um sein bedrohtes Kulturgut zu schützen. In Rostock hingegen wird der Klimawandel viel weniger thematisiert und eher als globale, abstrakte Bedrohung angesehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)