22. März 2012 07:55 Uhr

DJV fordert Vorrang für Information

Im Zweifel für die Information und nicht für das Geheimnis. So sieht es der Deutsche Journalisten-Verband und appelliert an die Behörden, das Informationsinteresse der Öffentlichkeit an herausragenden staatspolitischen Themen nicht auszuhebeln, in dem sie stereotyp auf den Geheimnisschutz verweisen. Der DJV-Vorsitzende Michael Konken bezieht sich auf eine Beschwerde des Nordkuriers aus Mecklenburg-Vorpommern und sagte, es rieche nach Geheimniskrämerei und Informationsblockade, wenn Behörden zum Thema Rechtsextremismus über Jahre hinweg keine einzige Information an die Medien gäben. Hier seien keine Interessen abgewogen worden.

Staatsgeheimnisse müssten grundsätzlich dann geschützt werden, wenn ihre Aufdeckung gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit habe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)