22. März 2012 08:53 Uhr

Megaupload-Gründer wollte beschlagnahmtes Vermögen wiederhaben, um Butler bezahlen zu können

Taschengeld für den Megaupload-Gründer. Die neuseeländische Justiz hat einen Teil des Vermögens des Deutschen mit dem Künstlernamen Kim Dotcom wieder freigegeben. Er soll jetzt monatlich rund 40.000 Euro bekommen. Gefordert hatte er das Vierfache - unter anderem wollte er damit einen Butler bezahlen. Der Gründer der Online-Plattform mit echtem Namen Kim Schmitz war im Januar in Auckland festgenommen worden, ist inzwischen aber auf Kaution frei. Sein Vermögen von geschätzten über hundert Millionen Dollar war beschlagnahmt worden.

Auf der Plattform Megaupload konnten Nutzer Daten im Netz speichern und für andere verfügbar machen. So wurden auch Raubkopien verbreitet. Die USA werfen Schmitz deswegen Urheberrechtsverletzung und Betrug vor. Sollte er an die USA ausgeliefert werden, drohen ihm dort 20 Jahre Haft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)