22. März 2012 09:52 Uhr
Was in New York funktioniert, müsste auch in China, Indien und Indonesien Wirkung zeigen. Diese Meinung vertritt New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und fördert Maßnahmen gegen das Rauchen in der Welt. Und zwar genau solche, die er auch erfolgreich in New York eingeführt hat. Dazu gehören ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen und Plakatkampagnen. Für die kommenden Jahre hat Bloomberg angekündigt, weitere 220 Millionen Dollar zu spenden - zusätzlich zu den knapp 400 Millionen, die er bisher investiert hat.
Mit dem Geld sollen auch Regierungen gegen Drohungen und Klagen von Tabakkonzernen gestärkt werden. So hat Philip Morris gegen die Regierung von Uruguay geklagt, wegen verpflichtender Gesundheitswarnungen auf Zigarettenschachteln. Der Konzern British American Tobacco droht Namibia aus dem gleichen Grund.
Laut einem Bericht des "Guardian" ist Rauchen die häufigste Todesursache in China, in der Türkei bei Männern und in den USA bei Frauen. 2011 starben weltweit sechs Millionen Menschen daran - der Großteil davon in Entwicklungsländern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)