23. März 2012 08:54 Uhr
Glücklich, wer einen Funkwecker hat - der wird am Sonntag ganz sicher nicht verschlafen. Denn in der Nacht zum Sonntag werden die Uhren in Deutschland und vielen Teilen Europas auf Sommerzeit umgestellt. Das heißt: Um 2 Uhr morgens ist es auf einmal 3 Uhr morgens. Das Signal dazu kommt von einem Sender der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Mainflingen bei Frankfurt am Main.
Die Nachteile kennen wir alle: Müdigkeit und Schlafprobleme - vor allem bei Kindern und älteren Menschen. Aber es gibt auch ein paar Vorteile: Abends bleibt es länger hell. Wer in der Nacht der Zeitumstellung arbeiten muss, hat eine Stunde früher Schluss. Und wer eine langweilige Party besucht, nimmt die vorgerückte Stunde einfach zum Anlass, sich frühzeitig zu verabschieden.
Ein lange propagierter Vorteil der Sommerzeit ist übrigens inzwischen widerlegt. Laut Umweltbundesamt spart die Zeitumstellung keinen Strom. Im Gegenteil: Der Verbrauch steige sogar, weil vor allem im März und April morgens oft noch elektrisches Licht und Heizung gebraucht würden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)