23. März 2012 09:25 Uhr

Blick ins Lexikon: KfW

Beim Blick ins Lexikon geht es heute um die staatliche Förderbank KfW. Sie wird immer wieder in der Diskussion um mögliche Transfergesellschaften für die Schlecker-Beschäftigten genannt. Doch was genau tut diese Bank eigentlich?

KfW bedeutet "Kreditanstalt für den Wiederaufbau". Sie ist eine 1949 gegründete Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt. Ursprünglich sollte sie den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg finanzieren - ermöglicht durch die Mittel des Marshall-Plans.

Aus Rückzahlungen im Rahmen des Marshall-Plans wurde über die Jahre ein Sondervermögen gebildet. Diese Mittel verwendet die KfW heute, um etwa Darlehen für regionale Fördermaßnahmen zu gewähren oder den Mittelstand zu stärken.

Im Auftrag der Bundesregierung gewährt die KfW außerdem Kredite und Zuschüsse in der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern. Damit ist sie die zentrale Abwicklungsstelle für die bundesdeutsche Entwicklungshilfe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)