23. März 2012 12:22 Uhr

In der Lausitz werden Ostereier gekullert

Ostereier werden meistens versteckt. Im Osten Deutschlands werden sie auch gekullert. In der Lausitz in Brandenburg gibt es dazu einen alten sorbischen Brauch. Beim Eiertrudeln oder Waleien müssen zwei Mannschaften versuchen, mit ihren Ostereiern eines des jeweiligen Gegners zu treffen. Dazu werden die Eier einen Sandhang heruntergekullert, an dessem Fuß das gegnerische Osterei liegt.

Das Spiel geht auf ein altes Furchtbarkeitsritual zurück. Ursprünglich versuchten Bauern wohl Wiesen und Felder mit dem Eierkullern positiv zu beeinflussen. In Cottbus in Brandenburg gibt es am Sonntag auch eine Meisterschaft im Waleien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)