23. März 2012 16:48 Uhr
Sie sind rot, aber vielen offenbar nicht rot genug.
Die britischen Olympia-Outfits von Star-Designerin Stella McCartney sorgen für Streit auf der Insel, jetzt melden sich auch Sportpsychologen kritisch zu Wort. McCartney habe nur aus Modegesichtspunkten designt und nicht die möglichen Effekte bedacht, die Farben auf die Leistung haben. Das Tragen der Farbe Rot erhöhe die Erfolgschancen, schreibt ein Professor von der Universität Durham.
McCartney hatte sich vom Union Jack inspirieren lassen, aber vor allem weiß und blau verwendet. Rot sind meist nur Kragen, Strümpfe und Schuhe.
Auch der Sportpsychologe Victor Thompson kritisierte die Designerin und gibt sich wenig neutral: Wenn Sport so viel bedeute und das Resultat oft durch Millimeter und Tausendstel-Sekunden entschieden wird, sollte alles getan werden um den britischen Athleten zu helfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)