26. März 2012 12:53 Uhr
Die Krabbenfischer der Nordsee werden bald wohl etwas genauer hinsehen, was ihnen ins Netz gegangen ist. Ein Projekt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven sieht vor, dass Fischer genau protokollieren, was sie fangen. Dadurch sollen Wanderfischarten und Exoten dokumentiert werden. An dem Projekt nehmen zunächst testweise zwei Fischer teil, wenn es erfolgreich verläuft soll es dann erweitert werden.
Der Biologe Kai Wätjen hat für die Fischer eine Liste verschiedener Arten aufgestellt. Er erklärte, Ziel des Projekts sei es, Fischer und Wissenschaft zusammenzubringen. So könne eine nachhaltige Fischereistrategie entwickelt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)