26. März 2012 15:52 Uhr
"Die einseitige Ausrichtung der Autobranche auf Autos mit Diesel- oder Benzinmotor scheint zementiert." Dieser Meinung ist der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Trotz langfristig steigender Spritpreise komme die Autobranche beim Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben nicht voran. Im Januar und Februar seien 99 Prozent der in Deutschland zugelassenen Neuwagen Diesel oder Benziner gewesen.
Teilweise breche der Absatz von Pkw mit alternativen Antrieben sogar ein. Laut Dudenhöffer wurden 2006 noch fast 11.900 Autos mit Erdgas-Antrieb verkauft. 2011 seien es nur etwas mehr als die Hälfte gewesen (6.300).
Bei Elektroautos steige der Absatz zwar deutlich. Die Verkaufszahlen lägen aber immer noch deutlich unter denen von Erd- oder Flüssiggas-Fahrzeugen. Die Bundesregierung will bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)