27. März 2012 06:27 Uhr
Auf vielen deutschen Terrassen und in Gärten stehen Teakholz-Möbel. Das hat einen Grund: Teak gilt als besonders widerstandsfähig und langlebig, es reißt nicht und bleibt lange ansehnlich. Nun fordert die UNO-Ernährungsorganisation FAO stärkere Maßnahmen zum Erhalt natürlicher Teakbaum-Wälder. Laut der FAO gibt es nämlich nur vier Länder, in denen die Bäume von Natur aus wachsen - und zwar in Indien, Laos, Birma und Thailand. Die drei erstgenannten Staaten verzeichnen laut FAO einen erheblichen Rückgang der Wälder. Als Gründe nennen Experten Feldbau und das illegale Abholzen. Nur in Thailand ist die Fläche der Teakwälder der UNO-Organisation zufolge gewachsen. Grund sei ein komplettes Verbot, in die Areale einzugreifen, das seit 1989 gelte.
Teak wird auch in landwirtschaftlichen Betrieben angebaut, zum Beispiel in anderen asiatischen Ländern, aber auch in Afrika und Lateinamerika. Größter Produzent ist Indien, das rund 40 Prozent des gesamten Teakholz-Aufkommens herstellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)