27. März 2012 06:54 Uhr

Tierschützer beklagen Hundetötungen in der Ukraine

Werden im Vorfeld der Fußball-EM in der Ukraine systematisch Hunde getötet? Diesen Vorwurf erheben Tierschutz-Aktivisten in mehreren europäischen Ländern und haben für den kommenden Samstag zu Demonstrationen aufgerufen. Ihr Protest richtet sich gegen die sogenannten "Doghunter" in der Ukraine, die streundende Hunde töten. Zwei solche Hundejäger stehen zurzeit in Kiew vor Gericht. Sie sollen 30 Tiere getötet und Videos davon ins Internet gestellt haben. Es ist das erste Mal, dass in der Ukraine Hundejäger angeklagt wurden.

Die Aktivisten werfen den Behörden vor, die Hundetötungen zu tolerieren oder gar zu unterstützen, um vor der Europameisterschaft die Straßen von Hunden zu befreien. Schätzungen zufolge gibt es in ukrainischen Städten zehntausende Streuner.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)