27. März 2012 08:22 Uhr

Dreidimensionale Solaranlagen erzeugen deutlich mehr Strom

Solaranlagen bekommen eine neue Dimension. Ein Forscherteam des "Massachussetts Institute of Technology" hat herausgefunden, dass Photovoltaikzellen besser nicht flach auf dem Dach angeordnet werden, sondern in dreidimensionalen Formen wie Würfeln oder Spiralen. Dadurch werde das vorhandene Sonnenlicht besser genutzt und die Energieerzeugung um das Zwei- bis Zwanzigfache gesteigert. Außerdem sei der Energiefluss deutlich gleichmäßiger und der Solarstrom könne leichter ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden.

Nach Angaben der Forscher war der Zugewinn im Winter und an bewölkten Tagen am höchsten. Daher eigneten sich die neuen Strukturen vor allem für sonnenärmere Regionen fernab vom Äquator. Lohnenswert seien die aufwändigeren Konstruktionen auch deshalb, weil der Preis für einzelne Solarzellen in den letzten Jahren stark gesunken sei. Sie machten heute nur ein Drittel der Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)