27. März 2012 11:53 Uhr

Erster sowjetischer Wettersatellit abgestürzt und verglüht

In den dichten Schichten der Atmosphäre ist in der vergangenen Nacht ein Stück Geschichte verglüht: Der erste Wettersatellit, den die frühere Sowjetunion ins All schoss. Und zwar am 26. März 1969 - also auf den Tag genau gestern vor 43 Jahren.

Wie russische Medien unter Berufung auf das Strategische Kommando der USA melden, stürzte Meteor-1 über der westlichen Mongolei ab und verglühte. In den vergangenen vier Jahrzehnten hatte der Satellit meteorologische Daten und Bilder aus rund 700 Kilometern Höhe geliefert. Jetzt kam das Aus - mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Sowjetunion.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)