27. März 2012 12:24 Uhr
Rumsitzen macht nicht nur krank, es führt auch früher zum Tod. Das haben australische Wissenschaftler nachgewiesen. Für eine Studie untersuchten sie die Sterblichkeitsraten von rund 220.000 Menschen im Alter von 45 und mehr Jahren. Das Ergebnis: Wer mehr als elf Stunden am Tag sitzend verbringt, hat ein um 40 Prozent höheres Risiko, in den kommenden drei Jahren zu sterben, als jemand, der sich mehr bewegt. Schon bei acht Stunden Sitzen pro Tag steigt das Risiko um 15 Prozent.
Die Gefahren des Sitzens sind den Forschern zufolge tiefgründig, denn die fehlende Bewegung mache nicht nur dick. Im Körper würden während langer Sitzphasen auch weniger Nervenimpulse ausgelöst, die den Menschen zu Aktion und Bewegung motivierten. Kurzes Aufstehen zwischendurch reiche schon, um das zu ändern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)