27. März 2012 13:51 Uhr

Soziale Anerkennung als Schutz gegen Burnout

Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz senkt das Risiko für einen Burnout. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universitäten in Frankfurt am Main und Chemnitz sowie des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt. Sie haben 900 Psychologen befragt, die soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen beraten. Die Kernfrage lautete, wie man Arbeitsbedingungen so gestalten kann, dass ein Burnout-Risiko gesenkt wird.

Ein Ergebnis war, dass die Fähigkeiten derjenigen Mitarbeiter gestärkt werden sollten, die sich besonders solidarisch verhielten. Außerdem ist es nach Ansicht der Befragten wichtig, Mitarbeiter nicht nur leistungsgerecht zu bezahlen, sondern auch für ihren Arbeitseinsatz zu loben. Anders als häufig angenommen würden überforderte Mitarbeiter nicht gleichgültig ihrer Arbeit gegenüber. Sie litten eher darunter, Qualitätsstandards verletzen zu müssen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)