27. März 2012 15:53 Uhr

DGB-Befragung: Hälfte der Beschäftigten leidet unter Stress bei der Arbeit

Kein Wunder, dass in Deutschland immer häufiger Burnout-Syndrome diagnostiziert werden. Eine repräsentative Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB hat ergeben, dass zwei Drittel aller Beschäftigten seit Jahren das Gefühl haben, immer mehr in der gleichen Zeit leisten zu müssen. Gut die Hälfte der Befragten gab an, auf der Arbeit oft gehetzt zu sein.

Doch damit nicht genug: Gut ein Viertel der Beschäftigten müssen laut der Befragung in ihrer Freizeit für die Kollegen oder Chefs erreichbar sein, 15 Prozent arbeiten oft nach Feierabend, ohne dafür bezahlt zu werden. Fast die Hälfte der Befragten ist im vergangenen Jahr mindestens zweimal ins Büro gegangen, obwohl sie sich krank gefühlt hatten.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte, die Arbeitsbedingungen so zu ändern, dass sie weniger Stress produzierten. Ansonsten würden Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten gefährdet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)