28. März 2012 06:25 Uhr
Am 28. März 1882 erhielt der Apotheker Paul Carl Beiersdorf ein Patent für Pflaster - die waren allerdings noch etwas komplizierter als heute: Man musste einen Klebstoff auf der Haut verstreichen und dann den Wundmull auflegen. Außerdem reizten die im Klebstoff enthaltenen Harze die Haut und sorgten für Allergien. Beiersdorfs Nachfolger suchten nach Alternativen und entwickelten einen Klebestreifen aus Kautschuk - der haftete allerdings so stark, dass man beim Entfernen die Haut mit abriss. Erst viele Jahre später entwickelte die Firma daraus das Tesa-Klebeband.
1901 fand Beiersdorf den perfekten Stoff für Plaster ohne Hautreizungen: Zinkoxyd, ein weißes Pulver. Unter dem Markennamen "Leukoplast" wurde das Produkt weltbekannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)