28. März 2012 11:55 Uhr
Für die einen ist es ein Straßenköter, für die anderen der "biblische Hund". Der Hund der Rasse Kanaan soll schon zu Zeiten Jesus' gebellt haben, heute aber kommt er in Israel kaum noch vor. Die "Washington Post" berichtet über Bemühungen, die Hunderasse zu erhalten. Demnach gibt es in Israel selbst den Kanaan-Hund oft nur noch als Streuner in der Negev-Wüste. In anderen Teilen der Welt werde der Kanaan dagegen als Haustier gehalten.
Viele der geschätzt 2.000 bis 3.000 Tiere lebten deshalb in der Welt verstreut. Die "Washington Post" berichtet, dass die israelische Regierung ein Programm unterstützt, die Hunderasse zu erhalten. Dazu würden einzelne Tiere in der Wüste eingesammelt und ihre Nachkommen an Züchter in der ganzen Welt verschickt. Andernfalls befürchten Experten genetisch bedingte Krankheiten - vor allem bei den Tieren im Ausland, weil es zu wenig frisches Erbgut gebe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)