28. März 2012 13:57 Uhr

Bohrtechnik-Experte im DLF: Gasleck vor Schottland nicht mit Ölkatastrophe in Mexiko vergleichbar

Schon wieder ein Zwischenfall auf einer Bohrinsel. Diesmal entweicht Gas aus einem Bohrloch vor der Küste Schottlands. Umweltschützer warnen von einer neuen Katastrophe.

Der Spezialist für Bohrtechnik Catalin Teodoriu von der Universität Clausthal meint aber, dass das jetzige Unglück keinesfalls vergleichbar ist mit der Katastrophe im Golf von Mexiko vor zwei Jahren. Im Deutschlandfunk sagte er, die Wassertiefe sei eine andere und die Bohrtechnik vor Schottland sei auf dem neuesten Stand. Eine Gefahr bestehe erst, sollte die Bohrinsel explodieren. Dann lägen alle Pipelines frei.

Bevor über mögliche Schäden spekuliert werde, müsse zunächst das Gasleck gefunden werden. Erst dann könne man die Gefahr einschätzen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)