28. März 2012 14:34 Uhr
Viel Pragmatismus, wenig Protest. Mit diesen Worten lässt sich die Grundhaltung vieler junger Menschen beschreiben. Die neue Sinus-Studie mit dem Titel "Wie ticken die Jugendlichen 2012?" soll Einblicke in die Lebenswelten der 14- bis 17-Jährigen bieten. Bei der Vorstellung in Berlin hieß es, die Jugendlichen ständen unter einem enormen Druck: Sie müssten viel leisten und hätten dennoch unsichere Berufsaussichten. Deshalb ist sogar von "Mini-Erwachsenen" die Rede.
Aus den 72 geführten Interviews geht außerdem hervor: Das Bedürfnis danach, einen Sinn zu finden, ist weit verbreitet. Glaube werde dabei als etwa Veränderbares und Individuelles begriffen. Die Kirche sei für immer weniger junge Menschen wichtig.
Die Autoren ordnen die Jugendlichen sieben Gruppen zu, wie etwa die "Konservativ-Bürgerlichen" oder die "Experimantalistischen Hedonisten".
Auftraggeber sind unter anderem die Bundeszentrale für Politische Bildung, mehrere kirchliche Einrichtungen und der Südwestrundfunk.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)